Leon Eckert unterstützt Energieembargo


Die jüngsten Ereignisse des russischen Angriffskriegs lösen eine breite Debatte nach stärkeren Sanktionen aus. Auch der Bundestagsabgeordnete der Region, Leon Eckert (B90/Die Grünen), unterstützt die Forderungen nach einem weitergehenden Energieembargo und weitere Waffenlieferung an die Ukraine. Eckert sagt dazu:

„Die Bilder aus Butscha erschüttern mich zutiefst. Vor dem Hintergrund solcher Gräueltaten muss die Bundesregierung jetzt stärkere Sanktionen auf den Weg bringen, auch wenn diese erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft hätten. Ein Hilfspaket für die deutsche Industrie wie zu Beginn der Corona-Pandemie könnte die Auswirkungen dabei abfedern. Besonders die Ölversorgung sollte in den Mittelpunkt der Debatte gerückt werden. Öl ist eine der großen Einnahmequellen Russlands. Ein Embargo in diesem Bereich würde Putin empfindlich treffen.
Die Kritik an der deutschen Praxis der Waffenlieferung kann ich nachvollziehen. Aktuell laufen die Prozesse eindeutig zu langsam. Hier muss die Bundesregierung nachschärfen. Wir müssen unbedingt besser arbeiten, um die Ukraine in dieser Situation zu unterstützen. Das Recht der Ukraine, sich selbst zu verteidigen und die Bevölkerung zu schützen, müssen wir mit aller Kraft unterstützen.
Ich appelliere an alle Bürger*innen in Freising, Pfaffenhofen und Schrobenhausen, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen, um die fossile Energieabhängigkeit zu reduzieren. Unterstützen Sie erneuerbare Energieprojekten und sparen Sie Energie, da wo es Ihnen möglich ist. Auch diese scheinbar kleinen Dinge können große Wirkungen entfalten.“