Leon Eckert, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen informiert sich über das Gerolsbacher Windkraftkonzept

Auf dem Bild (v.l.n.r.): Martin Seitz Bürgermeister der Gemeinde Gerolsbach, Leon Eckert, Franz-Xaver Koller Geschäftsführer der Windkraft Gerolsbach GmbH & Co. KG

Leon Eckert, Bundestagsabgeordneter für Freising, Pfaffenhofen und Schrobenhausen, besuchte im Rahmen seiner Radtour „Bundesradler“ auch die Gemeinde Gerolsbach.

Die Gerolsbacher Windräder, sowie das dahinterstehende Konzept der Gemeinde Gerolsbach und der Windkraft Gerolsbach GmbH & Co. KG, konnte sich Leon Eckert, Bundestagsabgeordneter für Bündnis 90/Die Grünen für den Wahlkreis Freising, Pfaffenhofen, Schrobenhausen, nicht entgehen lassen.

Gemeinsam mit dem Grünen Kreissprecher Wilhelm Reim, Ortssprecher Ingo Westcombe-Benn, sowie dem Geschäftsführer Franz-Xaver Koller der Windkraft Gerolsbach GmbH & Co. KG und Bürgermeister Martin Seitz ging Leon Eckert in den Austausch.

„Während in vielen Gemeinden sich gegen Windräder ausgesprochen wird, hat Bürgermeister Martin Seitz mit der Gemeinde Gerolsbach vorgemacht, wie es gehen kann. Mit einer aktiven Bürgerbeteiligung und der Wertschöpfung durch die Gemeinde wurde der Ort für die Windräder ins Boot geholt. Wir müssen jetzt handeln, um die erneuerbare Energieversorgung in den kommenden Jahren zu sichern und uns von anderen Ländern unabhängig zu machen. Gerolsbach geht hier mit einem guten Beispiel voran.“

Bürgermeister Martin Seitz führte aus: Gerolsbach wird sich aber nicht auf diesen „Lorbeeren„ ausruhen, man möchte die nächsten Schritte gehen. Hierfür benötigt man aber auch entsprechende Unterstützung von den Gesetzgebern – Stichwort: Netzausbau, Speichermöglichkeiten, Bürokratieabbau, etc. Darum: Die Energiewende in Deutschland ist der richtige Weg, aber nur zu schaffen, wenn Bürger, Behörden und Energieversorger zusammenarbeiten. Diese Schnittpunkte zu verbinden ist Aufgabe der Mandatsträger.

Herr Geschäftsführer Franz-Xaver Koller berichtete dazu:

Neben der hohen Akzeptanz des Windkraftprojekts „Gröbener Forst“ über die Bürger- und Gemeindebeteiligung kann nach fast 7 Jahren der Betriebstätigkeit ein positives wirtschaftliches Zwischenfazit gezogen werden. Die Planzahlen in der Stromproduktion sowie kalkulierten Stromerlöse wurden kumuliert deutlich übertroffen; wir gehen auch weiterhin von einem zufriedenstellenden Geschäftsverlauf aus.

Abschließend betont der Grüne Kreisverbandssprecher Wilhelm Reim: „Die drei Windräder mit 7,2 MW Leistung erzeugen Strom für über 4.000 Haushalte. Dieser ist kostengünstiger, krisenunabhängiger und umweltfreundlicher Strom mit der Wertschöpfung bei uns in der Region.“