Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz

Zur Beteiligung am „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ erklärt Leon Eckert, Mitglied des Bundestages für die Region 10:

„Klimaschutz und Artenvielfalt hängen unmittelbar zusammen. Denn gesunde Ökosysteme sind ganz natürliche Klimaschützer. Das Bundesumweltministerium hat das erkannt und will gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern unsere Natur fit machen für die Folgen der Klimakrise. In das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz sollen zunächst möglichst viele Erfahrungen aus allen Teilen Deutschlands einfließen – auch aus dem Donaumoos! Wer interessiert ist, kann sich direkt über die Seite des Bundesumweltministeriums einbringen und seine Erfahrungen und Anregungen noch bis Ende Oktober eintragen.

Auch für das Donaumoos ist das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz eine Chance. Das Niedermoor kann durchaus auch in Bewirtschaftung für seltene Arten Lebensraum sein und nebenbei ganz massenhaft CO2 speichern. Damit wir das Aktionsprogramm bestmöglich auf die Begebenheiten im Donaumoos anpassen können, ist jetzt die Zeit, in den Beteiligungsprozess einzusteigen. Denn eine nachhaltige Zukunft im Donaumoos gelingt nur, wenn gemeinschaftlich Lösungen gefunden werden, die die wirtschaftliche Existenz der Landwirte, aber auch das Fortbestehen des Moores mit all seinen Bewohnern sichern.

Wir wollen deshalb in unserer Region Landwirte, Umweltschützer, die Zweckverbände, Kommunen, aber auch Anwohner und alle anderen Interessierten an einem Tisch bringen, um über gemeinsame Projekte zu beraten.

Zum Jahresende wird das Bundesumweltministerium dann die Förderrichtlinien für die konkreten Projekte vor Ort bekanntgeben. Allein vier Milliarden Euro sind bis 2026 dafür vorgesehen. Wichtig ist, dass das Geld auch tatsächlich in konkrete Projekte fließt – im besten Fall auch im Donaumoos.“